Die Hitzewelle der letzten Woche hat viel Arbeit und Schweiss bescherrt, jedenfalls für diejenigen die draussen gearbeitet haben. Wer meinen WhatsApp Status verfolgt, konnte sozusagen "live mitheuen". Obwohl wir neuerdings frühmorgens und ende Nachmittag am Schatten ausgerückt sind, haben uns die heissesten Tage einiges abverlangt. Hilfreich sind jeweils die Erfahrungen um den Zeitaufwand der letzten Jahre und die technisches Hilfsmittel, die keiner mehr missen möchte.
Wildheuen ist beinahe zu einer Leidenschaft geworden, das Leiden ist nicht gerade klein, die Genugtuung nach getaner Arbeit um so grösser. Nachdem letztes Jahr der Zugang zu meinem Erstlings-Wildheuet von den Wassergewaltern fortgespühlt wurde und auch nicht ersetzt wird, geht das Wildheuen für mich nur noch westlich davon auf der Nachbaralp weiter.
Nach jedem Winter wollen die Berghütten im Frühling wieder instand gestellt und bezogen werden, damit die Alpweiden im Sommer genutzt und die Bewirtschafter gut untergebracht sind. Dabei gibt es aber viel Material zu transportieren um Schäden zu behen und "Lawinenholz" von den Weiden zu räumen. Wurde dies vor nicht allzu langer Zeit noch von Menschen bewerkstelligt, leisten die Helikopter heutzutage einen grossen Beitrag dazu. Auch die Gemeinde beteiligt sich daran.