Die Hitzewelle der letzten Woche hat viel Arbeit und Schweiss bescherrt, jedenfalls für diejenigen die draussen gearbeitet haben. Wer meinen WhatsApp Status verfolgt, konnte sozusagen "live mitheuen". Obwohl wir neuerdings frühmorgens und ende Nachmittag am Schatten ausgerückt sind, haben uns die heissesten Tage einiges abverlangt. Hilfreich sind jeweils die Erfahrungen um den Zeitaufwand der letzten Jahre und die technisches Hilfsmittel, die keiner mehr missen möchte.
Die Jauner Yaks waren letzten Sommer zeitweise unsere Nachbarn im Kühboden und somit wenig Jaunern bekannt. Die meisten Tiere kehrten im Herbst zu ihren Besitzern zurück. Von den Jauner Yaks, die Noël Rauber gehören, wurde eines geschlachtet und das Fleisch zum Teil verwurstet.
Ungefähr gleichzeitig realisierte Noël die Idee seines Hofladen Oberbach. Dieser ist seit einer Woche geöffnet und die Jauner haben diese Information erstmal mündlich weitergetragen.
Wildheuen ist beinahe zu einer Leidenschaft geworden, das Leiden ist nicht gerade klein, die Genugtuung nach getaner Arbeit um so grösser. Nachdem letztes Jahr der Zugang zu meinem Erstlings-Wildheuet von den Wassergewaltern fortgespühlt wurde und auch nicht ersetzt wird, geht das Wildheuen für mich nur noch westlich davon auf der Nachbaralp weiter.